Evangelische Kirchengemeinde Walsum-Vierlinden © Evangelische Kirchengemeinde Walsum-Vierlinden 2020

Kreative Kirche in Zeiten von Corona

Friedhelm Waldhausen, der Superintendent des Ev. Kirchenkreises Dinslaken, hat sich gestern mit einem ausführlichen Brief an alle Pfarrerinnen und Pfarrer, aber auch an die Einrichtungen des Kirchenkreises Dinslaken, vor allem Diakonie und Kinderwelt, gewandt. Darin gibt er grundlegende Entscheidungen der Rheinischen Landeskirche weiter, die am Montag in einer Videokonferenz aller rheinischen Superintendenten mit der Kirchenleitung gefasst worden sind: Kirchen und Gottesdienste – Digitale Formen der Verkündigung sind gefragt Grundsätzlich gilt: Die Kirchen bleiben geschlossen! Dr. J. Weusmann, Vizepräsident der Rheinischen Landeskirche, hat in diesem Zusammenhang wie folgt argumentiert: „Der Staat versucht mit seinen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Dabei müssen wir als Kirche ihn unterstützen. In Gottesdienste oder geöffnete Kirchen würden gerade die Menschen gehen, die zur Risikogruppe der Älteren gehören. Und das gilt es in der augenblicklichen Situation zu vermeiden. Der Staat schränkt nicht die Verkündigung des Wortes Gottes ein. Vielmehr müssen wir neue Verkündigungswege suchen.“Es wird aber zu den sonst üblichen Gottesdienstzeiten geläutet. Über Internet, über ausliegende Handzettel etc. wird eine „MiniLiturgie“ verteilt, so dass die Gemeindeglieder zeitgleich zu Hause Andacht halten können. Das Gebet in der Kirche wird also ersetzt durch das Gebet im Wohnzimmer, Krankenzimmer, am Arbeitsplatz. Gleichzeitig arbeitet der Kirchenkreis mit Hochdruck an einer Möglichkeit, dass mindestens ein Gottesdienst pro Woche gestreamt werden kann. Nähere Informationen dazu finden Sie auf den Internetseiten der Gemeinden, in Aushängen, Sizialen Netzwerken und in der Presse. Was die Amtshandlungen angeht, so gilt ab sofort: Taufen und Trauungen sollen verschoben werden. Konfirmationen ebenso. Beerdigungen werden ohne Trauergottesdienst in Kirche oder Trauerhalle begangen. Erlaubt ist nur eine kleine Andacht im Freien mit max. 10 Personen. Nach Ende der Corona-Krise soll dann die Verabschiedung im Gottesdiensten nachgeholt werden, ähnlich wie am Totensonntag. Diakonie hilft Menschen, die zur Risikogruppe gehören Alexandra Schwedtmann und Nicole Mehring, die Geschäftsführerinnen des Diakonischen Werkes Dinslaken, sind auf die acht Kirchengemeindes des Kirchenkreises zugegangen und bieten Besorgungen für Menschen an, die zur Risikogruppe gehören: Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten aus der Apotheke oder Heil – und Hilfsmitteln aus dem Reformhaus. Jede Gemeinde benennt einen Ansprechpartner, an den Hilfesuchende sich wenden können. Die Ansprechpartner leiten die Meldungen an einen Koordinator bei der Diakonie weiter. Dazu N. Mehring: „Ich bin froh und dankbar, dass hier Diakonie und Gemeinden ganz selbstverständlich zusammenkommen und mit dieser Aktion Mut machen.“Die Helfer*innen sind mit einem Ausweis der Diakonie ausgestattet, so dass keine Unsicherheiten an der Haustüre entstehen können. Ansprechpartner in den Gemeinden sind: Jan Zechel für Dinslaken (02064 / 8266568), Sven Hesse für Hiesfeld (02064 / 97711 - Mobil: 151 14802133) Für Hünxe: Mirko Lipski-Reinhardt (02064 / 4569497) Für Gahlen: Christian Hilbicht (02853 / 912209) Für Spellen-Friedrichsfeld: Gisbert Meier (02855 / 6683) und Susanne Jantsch (0281 / 41622) Für Götterswickerhamm: Harald Eickmeier (02855 / 6441) Für Walsum-Vierlinden: Heiko Dringenberg (0203/ 46708821) Für Walsum Aldenrade: Eva Obermann (0151 68419301) und Christa Zotter (0178 1379580) Beratungsdienste der Diakonie Auch die Beratungsdienste der Diakonie können zurzeit nicht wie gewohnt angeboten werden. Die Beratungen der Schwangerschaftskonfliktberatung aber werden aufrechterhalten (02064/ 434743). Andere Beratungsstellen bieten in Notfällen Beratungen an nach vorheriger telefonischer Kontaktaufnahme an. Auch die evangelische Krankenhausseelsorge ist weiterhin im Dienst (0171 7640779).
F. Waldhausen und N. Mehring stimmen die Informationen zur Hilfsaktion für die Gemeinden ab.
© Ev. Kirchengemeinde Walsum-Vierlinden 2018

Kreative Kirche in Zeiten von Corona

Friedhelm Waldhausen, der Superintendent des Ev. Kirchenkreises Dinslaken, hat sich gestern mit einem ausführlichen Brief an alle Pfarrerinnen und Pfarrer, aber auch an die Einrichtungen des Kirchenkreises Dinslaken, vor allem Diakonie und Kinderwelt, gewandt. Darin gibt er grundlegende Entscheidungen der Rheinischen Landeskirche weiter, die am Montag in einer Videokonferenz aller rheinischen Superintendenten mit der Kirchenleitung gefasst worden sind: Kirchen und Gottesdienste – Digitale Formen der Verkündigung sind gefragt Grundsätzlich gilt: Die Kirchen bleiben geschlossen! Dr. J. Weusmann, Vizepräsident der Rheinischen Landeskirche, hat in diesem Zusammenhang wie folgt argumentiert: „Der Staat versucht mit seinen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Dabei müssen wir als Kirche ihn unterstützen. In Gottesdienste oder geöffnete Kirchen würden gerade die Menschen gehen, die zur Risikogruppe der Älteren gehören. Und das gilt es in der augenblicklichen Situation zu vermeiden. Der Staat schränkt nicht die Verkündigung des Wortes Gottes ein. Vielmehr müssen wir neue Verkündigungswege suchen.“Es wird aber zu den sonst üblichen Gottesdienstzeiten geläutet. Über Internet, über ausliegende Handzettel etc. wird eine „MiniLiturgie“ verteilt, so dass die Gemeindeglieder zeitgleich zu Hause Andacht halten können. Das Gebet in der Kirche wird also ersetzt durch das Gebet im Wohnzimmer, Krankenzimmer, am Arbeitsplatz. Gleichzeitig arbeitet der Kirchenkreis mit Hochdruck an einer Möglichkeit, dass mindestens ein Gottesdienst pro Woche gestreamt werden kann. Nähere Informationen dazu finden Sie auf den Internetseiten der Gemeinden, in Aushängen, Sizialen Netzwerken und in der Presse. Was die Amtshandlungen angeht, so gilt ab sofort: Taufen und Trauungen sollen verschoben werden. Konfirmationen ebenso. Beerdigungen werden ohne Trauergottesdienst in Kirche oder Trauerhalle begangen. Erlaubt ist nur eine kleine Andacht im Freien mit max. 10 Personen. Nach Ende der Corona- Krise soll dann die Verabschiedung im Gottesdiensten nachgeholt werden, ähnlich wie am Totensonntag. Diakonie hilft Menschen, die zur Risikogruppe gehören Alexandra Schwedtmann und Nicole Mehring, die Geschäftsführerinnen des Diakonischen Werkes Dinslaken, sind auf die acht Kirchengemeindes des Kirchenkreises zugegangen und bieten Besorgungen für Menschen an, die zur Risikogruppe gehören: Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten aus der Apotheke oder Heil – und Hilfsmitteln aus dem Reformhaus. Jede Gemeinde benennt einen Ansprechpartner, an den Hilfesuchende sich wenden können. Die Ansprechpartner leiten die Meldungen an einen Koordinator bei der Diakonie weiter. Dazu N. Mehring: „Ich bin froh und dankbar, dass hier Diakonie und Gemeinden ganz selbstverständlich zusammenkommen und mit dieser Aktion Mut machen.“Die Helfer*innen sind mit einem Ausweis der Diakonie ausgestattet, so dass keine Unsicherheiten an der Haustüre entstehen können. Ansprechpartner in den Gemeinden sind: Jan Zechel für Dinslaken (02064 / 8266568), Sven Hesse für Hiesfeld (02064 / 97711 - Mobil: 151 14802133) Für Hünxe: Mirko Lipski-Reinhardt (02064 / 4569497) Für Gahlen: Christian Hilbicht (02853 / 912209) Für Spellen-Friedrichsfeld: Gisbert Meier (02855 / 6683) und Susanne Jantsch (0281 / 41622) Für Götterswickerhamm: Harald Eickmeier (02855 / 6441) Für Walsum-Vierlinden: Heiko Dringenberg (0203/ 46708821) Für Walsum Aldenrade: Eva Obermann (0151 68419301) und Christa Zotter (0178 1379580) Beratungsdienste der Diakonie Auch die Beratungsdienste der Diakonie können zurzeit nicht wie gewohnt angeboten werden. Die Beratungen der Schwangerschaftskonfliktberatung aber werden aufrechterhalten (02064/ 434743). Andere Beratungsstellen bieten in Notfällen Beratungen an nach vorheriger telefonischer Kontaktaufnahme an. Auch die evangelische Krankenhausseelsorge ist weiterhin im Dienst (0171 7640779).
F. Waldhausen und N. Mehring stimmen die Informationenzur Hilfsaktion für die Gemeinden ab.
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